Rebsorte: Grenache blanc und Roussane Fassausbau: ja Alkohol: 14% Vol. Dieser Wein ist nach den Ureinwohnern der Region rund um Vingrau benannt, wo sich auch die Weinberge für den Les Magdaléniens befinden. Einige Übereste der Magdaleniens wurden bei Ausgrabungen in ca. 2 m Tiefe gefunden. Diese Ureinwohner hatten die Angewohnheit das zu jagende Getier einzugreisen und dann über eine Klippe zu jagen. Genau unterhalb der Klippe befinden sich, wie in einem kleinen Kessel von Bergen eingekreist, die Weinberge der Domaine. So erzählte es mir Önologieprofessor Razungles, Eigentümer der Domaine des Chênes. Die jeweils 50% des Grenache blanc und Roussane wachsen auf Ton-Kalkböden. Im Jahr 2006 regnete es im Roussillon mehr als in den Vorgängerjahren, was sich bei den Weinen in höheren Säurewerten als gewöhnlich widerspiegelt. Im Keller hielt man sich dafür beim Fassausbau etwas zurück und baute die Weine verkürzt im Barrique aus. Verkostungsnotiz: Sehr feine und vielschichtige Nase, mit nur ganz dezenten Aromen vom Ausbau im Barrique. Es dominieren Blüten- und Kräuteraromen begleitet vom feinen Duft nach Grapefruitzesten, Stachelbeere, überreifem Apfel und Birne. Mit zunehmendem Luftkontakt intensivieren sich die Aromen und es dominieren immer mehr Jene des Apfels und der Birne. Bitte auch nicht zu kalt trinken. Angebracht ist eine Trinktemperatur etwas über 10 Grad. Am Gaumen präsentieren sich eine feinherbe Frucht begleitet von den feinen dezenten Aromen des Holzes und ein ganz feiner Gerbstoffbiss. Guter fruchtiger Abgang mit frischen sehr ausbalancierten Gerbstoffen und einer ganz feinen Säure.
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